Tennis im W.E.T. bedeutet in einer der gemütlichsten und grünsten Straßen Eppendorfs, in der Nähe des Mühlenteiches, in familiärer Atmosphäre, entspannt und engagiert den weißen Sport zu betreiben. Die Abteilung hat auch nach der Ära Graf und Becker keine Nachwuchssorgen. Im Gegenteil: Wartelisten bei Erwachsenen und Jugendlichen zeigen, wie groß das Interesse in Eppendorf ist. Das Generationsproblem ist in der Tennisabteilung ein Fremdwort, denn hier findet generationsübergreifendes Vereinsleben statt.
Mit rund 300 Mitgliedern ist die Tennisabteilung die mitgliederstärkste Sparte des W.E.T. Von April bis Oktober stehen den Spielerinnen und Spielern die vier gerade frisch sanierten Sandplätze zur Verfügung. Highlights sind die alljährlich stattfindenden Club-Meisterschaften, die in den Kategorien Einzel, Doppel oder Mixed mit reger Beteiligung und allseitigem Vergnügen durchgeführt werden.
Ein Trainerteam bietet allen Mitgliedern, aber auch Privatspielern die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Engagierte Spielerinnen und Spieler können in verschiedenen Mannschaften an den Hamburger Medenspielen (Punktspiele) des Hamburger Tennisverbandes teilnehmen.
4:5 gegen Berlin – trotz Niederlage ein toller Tag im WET
Am Ende hat es gegen eine starke Berliner Mannschaft nicht gereicht. Im Aufsteigsspiel zur Regionalliga verlor die Herren-30-Mannschaft des WET gegen den Ostliga-Meister Blau-Weiss Berlin mit 4:5 und spielt damit auch in der kommenden Saison in der Nordliga.
Gegen den mit ehemaligen Bundesligaspielern gespickten Gegner spielten Marcel Brindöpke, Jens Blanke, Lucas Koudelka, Oliver Quante, Thomas Richter, Sven Bernhardt und Arne Reottger zwar am Limit, die Niederlage stand nach einem 2:4 nach den Einzeln und dem ersten verlorenen Doppel aber fest.
“Wir haben dennoch gesehen, dass wir mit diesem, personell überragend besetzten Gegner mithalten können – das gibt uns Zuversicht für die kommende Saison. Vor allem an den hinteren Positionen waren wir nicht zu schlagen. Aber in Summe war die Niederlage schon verdient”, befand Mannschaftsführer Marcel Brindöpke nach dem Match.
Dass der Tag dennoch zu einem großartigen Erlebnis wurde, lag vor allem an den zahlreich erschienenden Zuschauern, die die WET-Anlage in den erhofften Hexenkessel verwandelte. “Wir haben geschlossen über unserem Limit gespielt, was vor allem auf die fantastische Unterstützung zurückzuführen ist”, schwärmte Marcel. “Auf dem Center Court am Rothenbaum ist die Stimmung nicht besser, als bei uns. Da läuft jeder noch einen Tick mehr und holt noch mehr Prozente aus sich heraus. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben!”
Wer mehr von den Herren 30 sehen will: Ende Oktober startet die Wintersaison in der Nordliga, wo die Mannschaft wieder angreifen wird. Termine und Spielorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Weber. Bitte wer? Tennis-Damen 50
Unsereiner kennt vielleicht aus der Zeitung den Bundesbankpräsidenten Axel Weber oder den großen deutschen Soziologen Max Weber, literarisch und historisch interessierte möglicherweise auch noch Gerhard Hauptmanns Stück „Die Weber“ und damit den Weber-Aufstand von 1844 – aber Weber-Cup? Gaby Gelinek von den Tennis-Damen 50 klärt uns auf und droht schon jetzt mit erneuter Blockade der Vereinsplätze im Juli 2010. Aus guten Gründen.

„Weber-Runde Damen 50 – was ist das denn? Nie gehört. Und deswegen sind alle Plätze am Mittwoch blockiert?“ – „Wie bitte, wohl noch nicht den Pokal im Vereinshaus gesehen?“
Weber-Runde: das ist ein hamburgweiter Damen-Doppelwettbewerb mit 25 Mannschaften, die seit nunmehr einem Vierteljahrhundert im Juli und August den Weber-Pokal ausspielen. Alle Teilnehmerinnen verfügen über eine gewisse Reife – sind also über 50 Jahre – und die Teams mit jeweils 8 Mädels spielen in 5 Staffeln. Die Staffelsieger treten gegeneinander an, die Sieger steigen auf und genau das gelang den Mädels des W.E.T., verstärkt um 2 „eingekaufte“ Spielerinnen, im vergangenen Jahr. Damit waren wir in Staffel C angekommen.
Als wir allerdings in diesem Jahr die Liste der in Staffel C teilnehmenden Mannschaften sahen, wurden wir doch ein wenig blass: HSV I, Horn-Hamm I, Bergstedt und Duwo. Klangvolle Namen, aber wir haben unser Kämpferherz entdeckt, ausnahmslos alle geschlagen und waren damit erneut Staffelsieger. Nun wollten wir aber auch den Pokal im Entscheidungsspiel gegen das Team von Eichenhof, den Staffelsieger der Gruppe D. Es wurde ein lockeres 7:1 auf den heimischen Plätzen. Evi Harmßen, die Organisatorin de Turniers, hat uns den Pokal feierlich überreicht und nun steht er da: über dem Tresen im Vereinshaus, und wir werden im kommenden Jahr in Staffel B spielen. So, jetzt weißt Du, was die Weber-Runde ist und warum auch im Juli nächsten Jahres wieder alle Plätze blockiert sind!
W.E.T.-Jugend in deutscher Rangliste 2009! Tennis Herren 1
In der deutschen Rangliste der Herren U21 haben wir mit Finn Seekamp (Rang 4846) und Filip Kukolj (1435) zwei Vertreter aus der Tennisjugend des Vereins, Filip ist zusätzlich auch noch in der Herrenrangliste vertreten. Herzlichen Glückwunsch!
„Reißt die Hütte ab…“ Sommercamp Kinder- und Jugendtennis
Die jährlichen Tenniscamps für Kinder und Jugendliche im W.E.T. sind mittlerweile schon Legende, das zugehörige Wetter meistens auch. Warum dieses Mal – das Camp dauerte vom 21. – 24. August – der Titel Snow-Camp gewählt und merkwürdige Lieder gesungen wurden, beschreibt Jan Gunßer, der selbst als Trainer dabei war.

Sonntagabend auf Platz zwei der Tennisanlage: 38 tanzende, singende und jubelnde Kinder zwischen 3 und 15 Jahren, vier Trainer (Christan, Arne, Tobi und Jan) – das kann nur unser legendäres Jugendtenniscamp sein. Nicht einmal der Brand in der Küche des Vereinshauses am Vortag konnte die gute Stimmung mindern und Jenny und ihr Team managten alles hervorragend und sorgten trotz der widrigen Umstände für gutes Essen und volle Kinder- und Trainermägen.

Nachdem es im letzten Jahr sehr regnerisch war, sollte es diesmal gleich am Freitag in den immer schneesicheren Snowdome nach Bispingen gehen. So trafen sich am Freitag morgen alle Kids mit Tennis- und Skiklamotten auf unserer Anlage, um nach der ersten Trainingseinheit mittags mit dem Reisebus zu starten. Im Snowdome erwarteten uns Christian Trautmann und sein Team. Es dauerte eine Weile bis alle Kinder ihre Skianzüge angezogen hatten (Finn&Finn brauchten natürlich am längsten) und dann absolvierten wir viele lustige Aufgaben im Schnee, die alle in unsere mittlerweile legendäre Trikotwertung eingingen. Unser jüngster, Kevin, stellte beim Bob fahren den neuen Streckenrekord auf und alle fuhren am Ende des Tages mit der Erfahrung nach Hause, dass Schnee auch im Sommer sehr viel Spaß machen kann. Und besser als Regen ist es allemal.

Der Samstag war geprägt von diversen Tennistrainingseinheiten, der Wasserbombenschlacht und dem gemeinsamen Bad im Pool. Unsere Zeltstadt, bestehend aus ungefähr 25 Zelten und einem Wohnwagen, bauen wir mittlerweile immer in Rekordzeit auf, so dass alle Kids nach der Nachtwanderung durch das Eppendorfer Moor müde ins Zelt fallen konnten.

Am Sonntag gab es endlich richtiges Tenniscampwetter mit rund 30 Grad und strahlendem Sonnenschein – der Name „Snowcamp“ verlor somit an Bedeutung. Nachmittags nahmen wir das DTB-Sportabzeichen, eine Prüfung mit vielen tennisspezifischen Aufgaben, ab. Sogar die Jüngsten meisterten diese mit beachtlichen Ergebnissen und alle durften sich über eine offizielle Urkunde vom DTB freuen. Gekrönt wurde der Tag durch den spannenden HSV-Sieg gegen Wolfsburg, den wir live auf unserer Großbildleinwand verfolgten.

Dank Finn, der uns eine einmalige Après-Ski-Hit-CD zusammenstellte, wurde in diesem Jahr viel getanzt und die eine oder andere Polonäse auf Platz eins und zwei gefeiert. „Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt…“, „Reißt die Hütte ab…“ und „Ich hab ne Zwiebel auf dem Kopf…“ hallte es immer wieder laut über die Anlage.

Am Montag stand viel Sport auf dem Programm. Der Tag und mit ihm das einmal mehr gelungene Tenniscamp endete mit unserer Siegerehrung und einer Polonäse vor allen Eltern. Alle Kids strahlten glücklich, aber waren auch rechtschaffen müde. Und vielen von uns klingt es heute noch in Ohren „Reißt die Hütte ab“…
Tennistraining trägt Früchte! Oder: Auch Trainer dürfen mal stolz sein.
Erfreuliche Nachrichten aus der Tennisjugend: Bei der Vorrunde zur Jugend-Bezirksmeisterschaft Hamburg-West haben sich von den 12 teilnehmenden Jugendlichen aus dem W.E.T. fünf für das Hauptfeld qualifiziert. Jugendwartin Hansi Greggersen kommentiert.

Bedauerlicherweise mussten Benjamin (U11), Till O. (U14) sowie Lukas (U21) ihre Meldung wegen Krankheit schon im Vorfeld zurückziehen und eine unglückliche Auslosung in der ersten Runde war Just und Leonard beschieden, da sie gegeneinander antreten mussten. Dieses Spiel konnte Just für sich entscheiden, allerdings wurde er dann im Achtel-Finale gestoppt und auch Henrik (U12) hatte leider Auslosungspech.
Am Nikolaus-Wochenende werden nun in Schenefeld Tom-Henrik (U12), Finn L. (U16), Julian (U16), Finn Seke (U16) und Sven (U21) unseren Verein im Hauptfeld vertreten. Die Grundlage für diese Erfolge hat unser Trainerteam mit seinem kontinuierlichen, anspruchsvollen und abwechslungsreichen Trainingsprogramm gelegt, dafür sei den Trainern Christian, Simon und Jan gedankt.

Wer im Sommer ab und zu auf der Tennisanlage war, weiß es: Genau die oben genannten und noch einige mehr von diesen jungen Wilden standen eigentlich ununterbrochen auf dem Tennisplatz. Gerüchten zu Folge musste mehrfach das Flutlicht ausgeschaltet werden, um die Jungen vom Platz zu bekommen. Auch das ist ein wichtiger Aspekt um weiter zu kommen: Spielen, spielen, spielen!
Zur Umsetzung braucht man aber auch verständnisvolle erwachsene Tennismitglieder, die den Jungen im doppelten Wortsinn Platz lassen – deshalb ein Dankeschön an euch! Wenn es in einer Abteilung so läuft wie bei uns, dann haben es alle richtig gemacht und die Tennisabteilung im W.E.T. wird nicht – wie in so manch benachbartem Verein – langsam an Altersschwäche eingehen…
Kurs auf Regionalliga! Tennis-Herren 30.
Von Niklas Schlichting
Während einige von uns in den sportlichen Winterschlaf fallen oder sich routiniert die bei der Kälte so wichtigen Fettpölsterchen antrainieren, geht es bei unseren Herren 30 in Winter erstmalig auf Tour durch Norddeutschland. In der Sommersaison 2009 hatte die Mannschaft einen ungefährdeten 2. Platz in der Nordliga erobert. Und jetzt besteht sogar die große Chance, in die Regionalliga aufzusteigen.

Die erfolgreichste Mannschaft des W.E.T. spielt zum ersten Mal auch in der Wintersaison in der Nordliga und trifft u.a. auf Mannschaften wie TV Süd Bremen, THC Neumünster und TC Groß Borstel. Die Ziele sind traditionsgemäß hoch gesteckt. Um diese zu erreichen, kann Mannschaftsführer Marcel Brindöpke auf 12 Spieler aus der Hamburger Rangliste zurückgreifen – W.E.T.-Rekord. Mit Andre von Bueren gibt es in der Mannschaft zudem ein neues Gesicht, er wird sowohl in den Herren 30 als auch in der Mannschaft der 1.Herren an einer der vorderen Positionen mitspielen. Die ersten Ergebnisse der Herren 30:
W.E.T. – TV Süd Bremen 5:1. Die Mannschaft aus Bremen war unseren Herren30 in unangenehmer Erinnerung, weil sich durch eine Niederlage gegen eben diese Bremer Mannschaft vor 2 Jahren im letzten Punktspiel der Traum vom Aufstieg in die Nordliga in Luft auflöste. Umso beeindruckender war der vom Ergebnis her doch glatte 5:1-Sieg am ersten Spieltag. Die Tiebreak-Stärke des W.E.T. kam in diesem Punktspiel mehr als deutlich zur Geltung: 6 gewonnene von insgesamt 6 gespielten Tiebreaks gegen Bremen.
Und es lief weiter rund: ein glattes 6:0 gegen TuS Harsefeld. Matchwinner waren in diesem Punktspiel Olli Quante und Simon Koopmann, die ihre engen Einzel noch drehen konnten, so dass die Doppel am Ende nur noch Formsache wahren. Erstaunlich auch hier wieder die Tiebreak-Quote: Alle 3 Tiebreaks wurden souverän von unserer Mannschaft gewonnen.


